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07.10.26 | Kultur Langer Freitag im Oktober
Freier Abendeintritt im LWL-Museum für Kunst und Kultur
Am Langen Freitag (9.10.) erhalten Besuchende von 18 bis 24 Uhr freien Eintritt ins LWL-Museum für Kunst und Kultur.
Foto: LWL/Hanna Neander
Besuchende können die Sammlung inklusive der Neupräsentation der beiden Werke "Strich (auf Blau)" (1979) und "Strich (auf Rot)" (1980) des deutschen Künstlers Gerhard Richter entdecken. Die Kinder- und Familienausstellung "Reiselustig. Unterwegs mit dem Hasen Felix" nimmt auf eine Reise zu Küsten, in Städte und ferne Landschaften mit. Begleitet werden sie dabei von dem beliebten Kinderbuch-Kuschelhasen Felix.
Von 18.30 bis 23 Uhr können Besuchende in den Offenen Ateliers bei den Kreativ-Workshops "Collage" und "Homage to the Wool-Square" eigene Werke gestalten. Bei der "Hommage für das Woll-Quadrat" soll ein Pappquadrat mit Wolle umwickelt werden, angelehnt an die Formen, Techniken und Farben der Bauhaus-Kunst.
Themen-Touren wie "Meeting Macke" um 18 Uhr oder der inklusive Rundgang "Kunst und Achtsamkeit" um 18.15 Uhr geben Einblicke in die Sammlung des LWL-Museums. In einer kostenfreien Tour zum Kunstwerk des Monats Oktober stellt Lea Sophie Müßinger unter dem Thema "Sehen und gesehen werden" die Selbstbildnisse von Ida Gerhardi und Julia Schily-Koppers vor.
Ab 18.15 Uhr geht es in den stündlichen Spotlight-Touren um die Gemälde von Gerhard Richter. Die fremdsprachigen Touren um 19.15 Uhr und um 20.45 Uhr finden in diesem Monat auf Chinesisch statt.
Im Krimispiel "Ein Maler sieht Mord" können Interessierte die Sammlung jeweils um 19.30 Uhr und um 20.45 Uhr interaktiv erkunden.
Zusätzlich startet am Langen Freitag (9.10.) der Spendenaufruf für die kommende Ausstellung mit dem Museum of Broken Relationships, das Museum der zerbrochenen Beziehungen. Das 2006 in Zagreb (Kroatien) gegründete Museum sammelt weltweit Objekte von gescheiterten Beziehungen.
Jedes Exponat wird von einer individuellen, anonymisierten Geschichte begleitet, die Einblicke in persönliche Erlebnisse von Verlust und Trennung gibt. Im neuen Jahr (23.1. bis 11.4.27) ist das Museum of Broken Relationships zu Gast im LWL-Museum für Kunst und Kultur.
Nun lädt das Museum dazu ein, eigene Objekte und Geschichten von gescheiterten Beziehungen in die Ausstellung einzubringen. Vom 9. Oktober bis 15. November können Besuchende ihre Erinnerungsstücke im Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) abgeben und Teil der Ausstellung werden. Bedingung für die Abgabe ist, dass die Teilnehmenden die dazugehörige Geschichte der gescheiterten Beziehung aufschreiben. Alle gespendeten Objekte gehen nach der Ausstellung in die Sammlung des Museums in Zagreb über.
Das vollständige Programm steht auf der Internetseite des Museums. Tickets für die Touren sind online im Ticketshop oder an der Abendkasse erhältlich.
Pressekontakt
Marie Leszczynski, Telefon 0251 5907-220, marie.leszczynski@lwl.org und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Tel.: 0251 5907-210Domplatz 10 48143 Münster Karte und Routenplaner
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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