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10.01.20 | Kultur Turner und der Alpentourismus
Vortrag im LWL-Museum für Kunst und Kultur
Spode geht in seinem Vortrag der Entwicklung des Alpentourismus nach. Er stellt die These auf, dass das in Turners Zeit neu aktivierte Gefühl der Erhabenheit als die touristische Ur-Emotion gelten kann. Der kultur- und mentalitätsgeschichtliche Vortrag zeichnet anhand dieser These die emotionale Umwertung der Berge nach und wirft dabei einen besonderen Blick auf die Rolle der Engländer bei der Erfindung des Alpentourismus.
Spode studierte Geschichte, Soziologie, Religionswissenschaft und Philosophie. Er promovierte in Hannover, viele seiner Forschungsprojekte beschäftigen sich mit dem Tourismus.
Der Eintritt für den Vortrag kostet zwei Euro. Karten sind an der Abendkasse im Museum erhältlich.
Pressekontakt
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Theresa Gesenhoff, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Telefon 0251 5907-220, presse.mueumkunstkultur@lwl.org
LWL-Museum für Kunst und Kultur
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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