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03.02.16 | Der LWL Komasaufen und Alkoholvergiftungen: EU-Projekt unter LWL-Leitung will Schädigungen mindern
Experten fordern: Alkohol erst ab 18 Jahren
Den größten Handlungsbedarf sehen Expertinnen und Experten in Europa laut einer Befragung bei der Reduzierung episodischer Alkoholexzesse und Rauschtrinken. Auch Alkoholwerbung und ¿marketing sollten demnach deutlich eingeschränkt werden. Um alkoholbedingte Schäden zu verhindern, fordern die Befragten für junge Menschen eine deutliche Einschränkung des Zugangs zu Alkohol: Grundsätzlich sollte der Konsum von Bier, Schnaps und Co. erst ab 18 Jahren erlaubt sein. Wer legal an Alkohol kommt, muss nach Meinung der Befragten zudem besser über dessen kurzfristige Risiken aufgeklärt werden, etwa Verkehrsunfälle, Gewalttätigkeiten oder leichtsinniges Sexualverhalten. Wichtig sei hierbei auch die Kommunikation zwischen Eltern und ihren Kindern, so LWL-Suchtexpertin Doris Sarrazin. Um ihre Vorbildfunktion überhaupt erfüllen zu können, müssten auch diese umfassend über alkoholbedingte Schäden aufgeklärt werden.
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Karl G. Donath, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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