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14.06.13 | Kultur Airbus-Flügel abgebaut

Letztes Bionik-Ausstellungsobjekt verlässt Münster

Der Airbus-Flugzeugflügel, das letzte Ausstellungsstück der inzwischen geschlossenen Bionik-Ausstellung,  wurde jetzt abgebaut. <br>Foto: LWL/Fialla

Der Airbus-Flugzeugflügel, das letzte Ausstellungsstück der inzwischen geschlossenen Bionik-Ausstellung, wurde jetzt abgebaut.
Foto: LWL/Fialla
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Münster (lwl). Der Airbus-Flügel, den das LWL-Museum für Naturkunde in Münster vor seiner Haustür zwei Jahren lang präsentierte, ist am Donnerstag (13.6.) abgebaut worden. Als größtes Exponat der Mitte Juni 2012 abgelaufenen Bionik-Ausstellung konnten Besucher den 17 Meter langen und vier Meter breiten Flugzeugflügel einer A 320 vor dem Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) neben dem Haupteingang besichtigen. Auf einer speziell entwickelten Konstruktion hing der Flügel dreieinhalb Meter über dem Boden.

Handwerker haben am Donnerstag zunächst den Vorflügel des A 320 demontiert und im Anschluss die Tragfläche mit einem Kran auf einen Schwerlasttransporter gehoben. Der Transporter brachte die Tragfläche zurück zu Airbus Bremen. Durch den Abbau des Airbus-Flügels ist nun das an der Hauswand befestigte Banner für die aktuelle Sonderausstellung des Museums ¿Wale - Riesen der Meere¿ wieder sichtbar.

Mehr als 150.000 Menschen hatten die ein Jahr lang dauernde Sonderausstellung ¿Bionik - Patente der Natur" gesehen und damit zum Publikumsmagneten werden lassen. In der größten Bionik-Schau Deutschlands mit über 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche wurden ungewöhnliche, biologische Vorbilder und deren verblüffende, technische Umsetzung vorgestellt und zugleich präsentiert, wie der Mensch das riesige Potenzial der Natur nutzen kann, um die Technik effizienter und umweltschonender zu gestalten.

Abgelöst wurde die Bionik-Ausstellung von der noch erfolgreicheren Sonderausstellung ¿Wale - Riesen der Meere¿, die seit September vergangenen Jahres einen Einblick in die Welt der Meeresriesen gibt und bereits über 170.000 Besucher in das LWL-Museum für Naturkunde gezogen hat.

Der Flügel stand auf einer Säule vor dem LWL-Museum für Naturkunde und musste zunächst von dieser abgelöst werden. <br>Foto: LWL/Fialla

Der Flügel stand auf einer Säule vor dem LWL-Museum für Naturkunde und musste zunächst von dieser abgelöst werden.
Foto: LWL/Fialla

Zwei Kräne hoben den 17 Meter langen Airbus-Flügel vorsichtig herunter. <br>Foto: Becker

Zwei Kräne hoben den 17 Meter langen Airbus-Flügel vorsichtig herunter.
Foto: Becker

Während der Flügel auf das Heraufheben auf den LKW wartete, wurde die Säule bereits vom Boden gelöst. <br>Foto: Becker

Während der Flügel auf das Heraufheben auf den LKW wartete, wurde die Säule bereits vom Boden gelöst.
Foto: Becker

Während der Flügel auf das Heraufheben auf den LKW wartete, wurde die Säule bereits vom Boden gelöst. <br>Foto: Becker

Während der Flügel auf das Heraufheben auf den LKW wartete, wurde die Säule bereits vom Boden gelöst.
Foto: Becker

Auf einen langen Gelenk-Tieflader wurde vorsichtig der Airbus-Flügel herabgesenkt. <br>Foto: Becker

Auf einen langen Gelenk-Tieflader wurde vorsichtig der Airbus-Flügel herabgesenkt.
Foto: Becker

Das passgenaue Ablegen des Flügel auf das Transportgestell des Tiefladers war nicht einfach, weshalb es mehrere Versuche gab. <br>Foto: Becker

Das passgenaue Ablegen des Flügel auf das Transportgestell des Tiefladers war nicht einfach, weshalb es mehrere Versuche gab.
Foto: Becker

Pressekontakt

Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066

presse@lwl.org

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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