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25.04.12 | Kultur Wanderausstellung zu mobilem Urlaub
LWL sucht Camping-Utensilien und Reisegeschichten
Der LWL sucht für eine Wanderausstellung Geschichten und Gegenstände zur Campingkultur wie sie diese Familie 1960 benutzt hat.
Foto: LWL-Archiv
¿Ich suche Gegenstände, die Reisende in der Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg für den mobilen Urlaub gebraucht haben und vielleicht sogar immer noch nutzen. Das können neben Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen wie Essgeschirr, Campingstühlen oder Kleidungsstücken auch Objekte zur Freizeitgestaltung sein¿, sagt Knorr. Ebenso willkommen sind ihr Reiseführer, Landkarten, Fotos, Dias und Postkarten. ¿Neben Reiseberichten und Amateurfilmen freue ich mich besonders über ganz normale Dinge, die mit besonderen Erlebnissen verbunden sind¿, so Knorr weiter. ¿Vielleicht sind sogar einige Leihgeber bereit, in einem Gespräch über ihre persönlichen Erlebnisse zu berichten.¿
Die Ausstellung, die in Herford, Werl, Bochum, Rhede, Brakel, Schmallenberg-Holthausen, Bielefeld und Wenden zu sehen sein wird, soll zeigen, wie Menschen aus Westfalen ihren Campingurlaub vorbereiten, wohin sie reisen und wie sie ihren Urlaubsalltag gestalten. Dabei sollen auch die unterschiedlichen Motive, die die Reisenden zu dieser besonderen Ferienform antreibt, beleuchtet werden.
Wer Gegenstände oder Berichte für die Ausstellung zur Verfügung stellen will, erreicht Maleen Knorr im LWL-Museumsamt unter der Telefonnummer
0251 591-4754 oder per E-Mail unter maleen.knorr@lwl.org. Natürlich bekommen die Eigentümer ihre Objekte nach der Ausstellung zurück.
Ab Mai 2012 wird es zur Ausstellung einen eigenen Blog geben, auf dem der LWL erste Objekte und Campinggeschichten vorab präsentiert. Unter http://www.campingsehnsucht-lwl-blog.de kann sich dann jeder über die Ausstellung informieren und aktiv mitdiskutieren.
Ein Camping-Urlaub muss nicht immer in die Ferne führen, Ziel dieser Reisenden war 1980 der Herthasee in Hörstel (Kreis Steinfurt).
Foto: LWL-Archiv
Campingplatz am Furlbach in Hövelhof (Kreis Paderborn) im Jahr 1955.
Foto: LWL-Archiv
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
LWL-Kommission Alltagskulturforschung für Westfalen
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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