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09.02.12 | Kultur Vortrag zur Bionik-Ausstellung
Dr. Olga Speck berichtet über die Innovationen in der Bionik im LWL-Museum für Naturkunde.
Foto: LWL/Oblonczyk
Die Managerin des Kompetenznetzes Biomimetik berichtet über aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die sie in Teams aus Naturwissenschaftlern und Ingenieuren in der ¿Plant Biomechanics Group¿ der Uni Freiburg durchführt. Ein Schwerpunkt ihres Vortrags ist die Entwicklung selbstreparierender Materialien. Für Pflanzen und Tiere ist Wundheilung eine Selbstverständlichkeit. Nach dem Vorbild der Rissversiegelung bei Lianen ist es Speck zusammen mit Kollegen gelungen, selbstreparierende Beschichtungen für pneumatische Systeme zu entwickeln. Neugierig geworden, suchte sie ständig weiter nach Selbstreparaturmechanismen in der Pflanzenwelt als Vorbild für technische Umsetzungen ¿ und sie ist wieder fündig geworden.
Zur Person
Dr. Olga Speck studierte Biologie und Sport an der Universität Freiburg. Im Anschluss an eine Familienpause promovierte sie in Biologie über die Grundlagen der Schwingungsdämpfungen in Pflanzen. Seit 2002 ist sie als Managerin verantwortlich für Netzwerkaufgaben im ¿Kompetenznetz Biomimetik ¿ Pflanzen und Tiere als Ideengeber für die Entwicklung neuer Materialien und Technologien¿ und betreut mehrere bionische Forschungsprojekte.
Sie war Mitglied im Forscherteam, das mit dem ¿techtextil innovationsprize.2007 ¿ New Materials¿ für die Entwicklung des technischen Pflanzenhalms ausgezeichnet wurden. Im Rahmen eines Wettbewerbs des Bundesforschungsministeriums erhielt sie 2007 als Projektleiterin einen Preis für die Entwicklung selbstreparierender Materialien. Speck engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Bereich ¿Bionik und Bildung¿.
Im Jahr 2010 wurde ihr der Sonja-Bernadotte-Preis für ¿Wege zur Naturerziehung¿ von der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e. V. verliehen. Für die Idee und Konzeption eines Bionik-Koffers zum Einsatz in Schulen, Science Centern und im Rahmen des lebenslangen Lernens erhielt sie 2009 die erste Dr. Heinrich Netheler-Gedenkmünze.
Eintritt:
Kinder 3 Euro, Erwachsene 5,50 Euro.
Karten sind erhältlich im LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, 48161 Münster. Servicebüro: Telefon 0251 591-6050 (Mo-Fr 8.30-12.30 Uhr, Mo-Do 14.00-15.30 Uhr).
Pressekontakt
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066
LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit PlanetariumSentruper Str. 285 48161 Münster Karte und Routenplaner
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