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23.11.11 | Kultur ¿Lebendige Vergangenheit. Der landeskundlich-historische Film im Archiv¿
LWL-Tagung will zur Rettung historischer Aufnahmen beitragen
Bei unsachgemäßer Lagerung rosten nicht nur die Filmdosen, auch die Filme selbst sind gefährdet.
Foto: LWL/Landwehr
Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen, eröffnete die zweitägige Veranstaltung, an der 100 Archivare, Medienfachleute, Filmwissenschaftler und
-produzenten aus ganz Deutschland teilnehmen, am Donnerstag (17.11.) in Münster.
Bei der Tagung, die vom NRW-Kulturministerium gefördert wird, geht es auch darum, wie Archive landeskundlich-historische Filme, die oft bei ihren Eigentümern im Verborgenen schlummern, akquirieren und erschließen können, um sie öffentlich zugänglich zu machen. Zahlreiche Fachleute aus dem In- und Ausland berichten als Referenten über die jeweiligen Bedingungen ihrer Arbeit.
¿Ziel unserer Tagung ist es, verschiedene vorhandene Lösungsansätze sowohl innerhalb Deutschlands als auch im europäischen Vergleich vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren. Dabei geht es zum einen darum, den Austausch zwischen bereits erfolgreich arbeitenden Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene zu intensivieren, zum anderen, einzelnen Initiativen, die mit ihren Bemühungen noch am Anfang stehen, Mut zu machen. Wir können ¿ gerade in einer Zeit rasanten technologischen Wandels und digitaler Möglichkeiten ¿ nur voneinander lernen¿, so Dr. Volker Jakob, zuständiger Referatsleiter im LWL-Medienzentrum und gleichzeitig Sprecher des Arbeitskreises Filmarchivierung NRW.
Hintergrund
Bereits vor über 20 Jahren hat der LWL in seinem Medienzentrum für Westfalen ein Bild-, Film- und Tonarchiv ins Leben gerufen mit dem Auftrag, das audiovisuelle Erbe Westfalens sachgerecht zu sichern, zu bewahren und inhaltlich erschlossen den heimatinteressierten Nutzern zugänglich zu machen. Seither ist in engem Zusammenwirken mit dem ¿Arbeitskreis Filmarchivierung NRW¿, der sich dieser Aufgabe auf Landesebene widmet, viel geschehen in
Nordrhein-Westfalen: Der Film ist hier in guten Händen.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) veranstaltet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Filmarchivierung NRW die Tagung ¿Lebendige Vergangenheit. Der landeskundlich-historische Film im Archiv¿.
Foto: LWL/Sobke
So werden Filme sachgerecht aufbewahrt: In Archivregalen in einer Klimakammer.
Foto: LWL/Sagurna
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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