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27.04.11 | Kultur Vortrag über Fossilienfundstätte Messel

Letztmalig berichtet Dr. Gabriele Gruber im LWL-Museum für Naturkunde

Als die ¿Blaue Mauritius¿ unter den Messel-Fossilien gilt der 1974 gefundene Ameisenbär (li.), dessen lebender Nachfahre rechts zu sehen ist. Der Ameisenbär ist das einzige vollständige Exemplar eines fossilen Ameisenbären außerhalb von Südamerika.   <br>Fotos: HLMD/Fuhrmannek, LWL/Oblonczyk<br />

Als die ¿Blaue Mauritius¿ unter den Messel-Fossilien gilt der 1974 gefundene Ameisenbär (li.), dessen lebender Nachfahre rechts zu sehen ist. Der Ameisenbär ist das einzige vollständige Exemplar eines fossilen Ameisenbären außerhalb von Südamerika.
Fotos: HLMD/Fuhrmannek, LWL/Oblonczyk

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Münster (lwl). Am Dienstag, 3. Mai, hält Dr. Gabriele Gruber aus dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt um 19 Uhr einen Vortrag im LWL-Museum für Naturkunde. Die Wirbellosen- und Mineralienforscherin berichtet in ihrem Vortrag ¿Die Grube Messel - vom Maar-Vulkan zum UNESCO Weltnaturerbe¿ über die berühmte hessische Fossilienfundstätte.

Der Vortrag geht auf Ergebnisse langer Forschungen in Messel wie die geologische Entstehung des Messel-Maars, Flora und Fauna ein.

Noch bis zum 22. Mai zeigt das LWL-Museum für Naturkunde des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster die fossilen Schätze aus dem UNESCO-Weltnaturerbe-Denkmal Grube Messel bei Darmstadt. Der Besucher sieht die größte Auswahl von Messel-Fossilien, die jemals für eine Sonderausstellung zusammengestellt wurde. Auf rund 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden in ¿Messel on Tour¿ 125 seltene Versteinerungen in unterschiedlichen Lebensräumen präsen-tiert.

Früher war die Grube Messel ein tiefer See, umgeben von einem üppigen Regenwald. Am Wasser trafen sich die Tiere wie Urpferdchen, Ameisenbär und Urtapir zum Trinken. Wald und See boten einer Vielfalt von Pflanzen und Tieren ein Zuhause und gleichzeitig auch ihre letzte Ruhestätte. Dank besonderer Bedingungen im See versteinerten ihre Überreste im Laufe von Millionen Jahren.

Dr. Gabriele Gruber ist Leiterin der naturgeschichtlichen Abteilung im Hessischen Landesmuseum Darmstadt und organisiert die Tournee der Wanderausstellung ¿Messel on Tour¿, die im LWL-Museum für Naturkunde an der Sentruper Str. 285 in Münster zu sehen ist.

Eintritt: Erwachsene 5,50 Euro, Kinder 3,00 Euro.

Pressekontakt

Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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