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08.04.11 | Kultur Ausstellung über Urpferdchen, Ameisenbär und Urtapir verlängert
Fossilien bleiben bis 22. Mai im LWL-Museum für Naturkunde
Weltberühmte Fossilien aus der Grube Messel sind noch bis zum 22. Mai in Münster zu sehen.
Foto: LWL/Oblonczyk
Messel on Tour¿, die größte Auswahl von Messel-Funden, die jemals für eine Sonderausstellung zusammengestellt wurde, kam bei dem Publikum gut an. ¿Rund 100.000 Besucher haben sich bislang Urpferd, Urtapir und Co. bisher angesehen¿, erläutert der Museumsdirektor. Die Ausstellung sollte eigentlich Ende April geschlossen werden und nach Kassel weiter wandern. Hendricks: ¿Gerne wollten wir diese Tiere und Pflanzen, die als ¿unsterbliche¿ Versteinerungen aus dem Boden geholt wurden, länger zeigen. Erfreulicherweise haben wir eine Verlängerung bis zum 22. Mai mit den Leihgebern vereinbaren können.¿
Diese Zeit schöpft das Museum jetzt aus und bietet dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr die Gelegenheit, die Versteinerungen zu sehen. Am 3. Mai wird es außerdem zusätzlich einen Vortrag geben. Die bekannte Wirbellosen- und Mineralienforscherin Dr. Gabriele Gruber aus dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt spricht um 19 Uhr über die berühmte hessische Fossilienfundstätte. Am 8. Mai, 15. Mai und 22. Mai gibt es um 14.30 Uhr kostenlose öffentliche Sonntagsführungen durch die Ausstellung ¿Messel on Tour¿.
Die Ausstellung wird unterstützt von der LWL-Kulturstiftung.
Weitere Informationen unter
http://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de
oder Telefon 0251 591-05.
Öffnungszeiten:
Dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr.
Eintritt:
3,50 Euro Erwachsene, 2,00 Kinder, 8,00 Familien
Der Urtapir ist eine der Berühmtheiten der Ausstellung und besticht durch seine Größe und durch die vollplastische Erhaltung der Knochen.
Foto: Wolfgang Fuhrmannek
Als die ¿Blaue Mauritius¿ unter den Messel-Fossilien gilt der 1974 gefundene Ameisenbär (li.), dessen lebender Nachfahre rechts zu sehen ist. Der Ameisenbär ist das einzige vollständige Exemplar eines fossilen Ameisenbären außerhalb von Südamerika.
Fotos: Fuhrmannek,HLMD/LWL/Oblonczyk
Pressekontakt
Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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