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04.04.11 | Kultur Graffiti am Eingang der neuen Bionik-Ausstellung

¿Smoe¿ gestaltet Wand im LWL-Museum für Naturkunde

Der Graffiti-Künstler Andreas Plautz vervollständigt das neue Highlight der Sonderausstellung "Bionik- Patente der Natur" - eine Graffiti-Wand im Eingangsbereich der Ausstellung.<br>Foto: LWL/Oblonczyk<br />

Der Graffiti-Künstler Andreas Plautz vervollständigt das neue Highlight der Sonderausstellung "Bionik- Patente der Natur" - eine Graffiti-Wand im Eingangsbereich der Ausstellung.
Foto: LWL/Oblonczyk

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Münster (lwl). Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster hat den bekannten Graffiti-Künstler ¿Smoe¿, bürgerlich Andreas Plautz, gebeten, eine zehn Meter lange Wand im Museum für die kommende Bionik-Ausstellung zu besprayen.

Die Wand zeigt als Motiv verschiedene Tiere, die in ein Patentamt hineinlaufen, um ¿ihr¿ Patent vorzustellen. Hintergrund ist die Sonderausstellung ¿Bionik ¿ Patente der Natur¿, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab 1. Juli zeigen wird. Die Graffitiwand stellt die Eingangsinszenierung dar, durch die alle Besucher in die neue Ausstellung gehen. ¿Somit ist das Graffitibild von Andreas Plautz eines der wichtigsten Bilder der gesamten Ausstellung¿, sagt Museumsleiter Dr. Alfred Hendricks.

Das Museum hatte bei drei bekannten Graffiti-Künstlern in Münster und Umgebung um Entwürfe gebeten und dann den am besten geeigneten ausgewählt. Der Künstler überzeugte die drei Ausstellungsmacher Friederike Ehn, Dr. Anika Seyfferth und Dr. Jan Ole Kriegs durch seinen eigenen Stil, seine übermütigen Farben und lebendigen Darstellungen.

Nach den Wünschen und Vorgaben der Ausstellungsmacher schuf Plautz dann seine Vorstellung von Eisbär, Lotus- und Mohnpflanze, Gecko, Storch, sowie einigen weiteren Tieren auf ihrem gemeinsamen Weg ins Patentamt. Alle abgebildeten Tiere und Pflanzen sind bionisches Vorbild für etwas, was hinterher in der Sonderausstellung zu sehen sein wird.

Hintergrund
Andreas Plautz (26) lebt heute in Ostbevern und ist ein gefragter Graffitikünstler. Schon in jungen Jahren hat er Comics entworfen, Schriftzüge gestaltet und, zum Leidwesen seiner Lehrer, ständig gemalt. Durch seine meist figürlichen Graffitis an legalen Wänden in Warendorf, Münster und Umgebung machte er unter dem Pseudonym ¿Smoe¿ seit 2001 auf sich aufmerksam.

2007 hat er sich als Graffitikünstler selbständig gemacht und schuf bis heute eine Vielzahl unterschiedlichster Werke - von detailgetreuen Porträts bis hin zu über 100 Quadratmeter großen Firmenfassaden. Derzeit studiert der gelernte Werkzeugmechaniker Produktdesign an der Fachhochschule Münster. Plautz steuert auch für die Internetseite der Ausstellung Bilder bei.

Die neue Sonderausstellung ¿Bionik ¿ Patente der Natur¿ ist ab dem 1.Juli 2011 bis zum 17. Juni 2012 im LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, 48161 Münster, Telefon: 0251 591-05, zu sehen.

Informationen zu Andreas Plautz unter:

http://www.der-smoe.de

Der junge Sprayer Andreas Plautz. <br>Foto: Plautz, privat<br />

Der junge Sprayer Andreas Plautz.
Foto: Plautz, privat

So ähnlich wie in der Vorskizze wird die 10 Meter große Graffitiwand im Eingang der neuen Sonderausstellung ¿Bionik ¿ Patente der Natur¿ aussehen. Bild: Plautz, Ostbevern.

So ähnlich wie in der Vorskizze wird die 10 Meter große Graffitiwand im Eingang der neuen Sonderausstellung ¿Bionik ¿ Patente der Natur¿ aussehen. Bild: Plautz, Ostbevern.

Das Logo zur Ausstellung. <br>Foto: LWL/Oblonczyk<br />

Das Logo zur Ausstellung.
Foto: LWL/Oblonczyk

Pressekontakt

Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

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Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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