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22.10.10 | Kultur Stimmiger Umbau:
LWL fördert Westfälisches Glockenmuseum Gescher mit 128.000 Euro
Vor dem Neubau des Westfälischen Glockenmuseums Gescher überreichte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch (M.) den Zuwendungsbescheid und die Plakette an den Bürgermeister Hubert Effkemann (r.) und Museumsleiter Dr. Hendrik Sonntag.
Foto: Stadt Gescher
Und schließlich unterstützte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Stadt Gescher mit über 128.000 Euro dabei, dass das klingende Museum seine Ausstellungsfläche nahezu verdoppeln konnte. Der LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch besuchte am Donnerstag (21.10.) die Baustelle ¿ im Gepäck den Zuwendungsbescheid über die Fördersumme, den er Hubert Effkemann, dem Bürgermeister der Stadt Gescher, feierlich überreichte. Mit einer LWL-Plakette ausgezeichnet, kann sich das Westfälische Glockenmuseum nun auch in die Institutionen, Projekte und Gebäude einreihen, die vom LWL gefördert wurden.
Das Hauptgebäude des Westfälischen Glockenmuseums, das 1980 zum ersten Mal seine Pforten öffnete, wurde bei der Bauplanung konzeptionell einbezogen. So wurde der Haupteingang verlegt und das nun großzügige Foyer bietet genug Platz, um größere Gruppen wie etwa Schulklassen empfangen zu können. Im bisherigen Innenhof ist die neue Ausstellungshalle entstanden, die nun 165 Quadratmeter mehr Präsentationsfläche für alle Exponate und Aspekte der Glockengeschichte bietet.
Besucher erfahren hier alles über die einzelnen Schritte der Glockenherstellung und welche volkskundliche, religiöse und gesellschaftliche Bedeutung ihr zugesprochen wird. Text- und Informationstafeln begleiten die Ausstellung und museumspädagogische Aktionen lassen die Besucher als Glockenforscher, Klangexperten oder Glockengießer tätig werden.
¿Die Sammlung ist nach 30 Jahren so groß geworden, dass einige wertvolle Exponate in einem Depot verweilen mussten¿, so LWL-Direktor Kirsch. ¿Die Erweiterung bietet endlich genügend Spielraum für eine umfangreiche Ausstellung¿.
Pressekontakt
Verena Rösler, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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