Hier: PresseMitteilungs-Detailseite
11.06.10 | Psychiatrie LWL-Direktor: ¿Anzahl Pflegebedürftiger steigt bis 2030 drastisch¿
Fachkräfte in der Pflege werden weniger ¿ Vier LWL-Akademien bilden aus
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch.
Foto: LWL
¿Für immer mehr pflegebedürftige Menschen stehen aber immer weniger und ihrerseits älter werdende Fachkräfte in der Pflege zur Verfügung¿, sagte Kirsch beim 50-jährigen Jubiläum der Marsberger LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe, der ältesten von vier gleichartigen LWL-Ausbildungseinrichtungen. Dort seien in den vergangenen fünf Jahrzehnten mehr als 1.500 Nachwuchskräfte in 81 jeweils dreijährigen Kursen für ihre krankenpflegerische Tätigkeit qualifiziert worden.
Die Sicherung einer angemessenen Versorgung für pflegebedürftige psychisch kranke oder behinderte Menschen bleibe ¿eine Kernaufgabe des LWL¿, so der Verbandschef weiter. Im Bereich der pflegerischen Fachkräfte-Qualifizierung werde ihr der LWL mit Aus-, Fort- und Weiterbildungsakademien in Marsberg, Münster, Lippstadt und Dortmund gerecht.
Pressekontakt
Karl G. Donath, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
Zu allen Pressemitteilungen des LWL Zu allen Pressemitteilungen dieser LWL-Einrichtung