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15.03.10 | Kultur Fremde Impulse ¿ Baudenkmale im Ruhrgebiet
Schüler beschäftigen sich mit kulturellem Erbe der Region
Kinder sollen im Rahmen von ¿denkmal aktiv¿ die Bedeutung des kulturellen Erbes erkennen.
Foto: Stadtarchiv Marl/ Ivan Köves
Mit "denkmal aktiv" fördert die Stiftung seit 2002 schulische Projekte zur kulturellen Bewusstseinsbildung von Kindern und Jugendlichen. Schülern den Wert und die Bedeutung des kulturellen Erbes nahe zu bringen, ist das Ziel des bundesweiten Schulprogramms. ¿Fremde Impulse ¿ Baudenkmale im Ruhrgebiet¿ ist ein Beitrag der Ämter für Denkmalpflege und der Industriemuseen der beiden Landschaftsverbände am Programm der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.
Im Rahmen der Kooperation rufen die Initiatoren weiterführende Schulen im Ruhrgebiet dazu auf, sich im kommenden Schuljahr an "denkmal aktiv" zu beteiligen. In Form von schulischen Projekten sollen Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern den unterschiedlichen auswärtigen, meist europäischen Einflüssen auf das Ruhrgebiet und seine Architektur nachspüren und erkunden, was die an den Baudenkmalen ablesbaren Spuren über den Wandel in der Geschichte der Region berichten.
Die Bewerbungsunterlagen stehen ab 15. März unter http://www.denkmal-aktiv.de zum Download zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 16. Mai 2010.
Gesprächspartner am Runden Tisch sind:
Landesrätin Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Kulturdezernentin des LWL; Prof. Dr. Udo Mainzer, LVR¿Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Landeskonservator; Dr. Markus Harzenetter, LWL¿Amt für Denkmalpflege in Westfalen-Lippe, Landeskonservator; Dr. Walter Hauser, Direktor des LVR-Industriemuseum; Manfred Hagedorn, Stadt Dortmund, Leiter Regionales Bildungsbüro und Gerhard Eichhorn, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Mitglied des Vorstands.
Gymnasium an der Schweizer Allee (Aula) Schweizer Allee 18-20, 44287 Dortmund, Zeit: 10.00 bis 11.30 Uhr.
Pressekontakt
Dr. Susanne Braun, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Telefon: 0228 36885-987 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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