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18.01.10 | Kultur Veranstaltung fällt aus Krankheitsgründen aus ¿ Karten werden an der Kasse erstattet
Das Evangelium des fliegenden Spaghettimonsters - Abendlesungen für Erwachsene im LWL-Planetarium
In die nudelige Welt der "Pastafari" bzw. "Pastafa-rianer entführt Christoph Tiemann die Zuhörer bei der Abendlesung im Planetarium.
Foto: LWL/Oblonczyk
¿Evolution des Menschen¿ heißt die aktuelle Ausstellung im Naturkundemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). In Amerika wächst die Zahl derer, die dafür einstehen, dass in den Schulen neben der Darwinschen Evolutionstheorie die kreationistische Glaubenstheorie unterrichtet wird ¿ schließlich seien beide bislang unbewiesen.
Als die Schulbehörde in Kansas einen entsprechenden Beschluss fasste, reagiert der Physiker Bobby Henderson mit einem offenen Brief. Er bedient sich (natur-) wissenschaftlicher Argumente und erklärt die Entstehung des Universums nicht als Werk Gottes, sondern als das Werk des fliegenden Spagettimonsters! Und er fordert von der Schulbehörde seine Theorie in den Lehrplan aufzunehmen.
Hendersons Brief blieb von der Behörde unbeantwortet, aus seinen Ideen jedoch wurde eine weltumspannende Bewegung: der Pastafarianismus. Seine Anhänger stehen auch in Deutschland prominenten Kreationisten gegenüber, z.B. dem ehemaligen thüringischen Ministerpräsident Althaus oder dem Hochschulprofessor und Vorsitzenden der Studiengemeinschaft ¿Wort und Wissen¿, Siegfried Scherer.
Eintrittskarten zum Preis von 3,50 Euro sind beim LWL-Museum für Naturkunde an der Sentruper Str. 285 (Telefon 0251-591 05, Di-So von 9 - 18 Uhr) und bei Münster Information (Tel. 0251-492 2714) erhältlich. Weitere Infos unter http://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de .
Pressekontakt
Bianca Fialla, LWL-Naturkundemuseum, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit PlanetariumSentruper Str. 285 48161 Münster Karte und Routenplaner
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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