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18.12.09 | Kultur Orgelexpertin fand heraus:
Der Erbauer der ältesten spielbaren Orgel der Welt in Soest hieß Tomas orgelenmeker
Bei den Recherchen zu ihrem Buch ¿Historische Orgeln in Soest¿ stieß Dr. Hannalore Reuter auf den Erbauer der wahrscheinlich ältesten spielbaren Orgel der Welt.
Foto: Ardey-Verlag
Es ist "Tomas orgelenmeker", der laut Bürgerbuch der Stadt Soest im Jahr 1431 als Neubürger in die Stadt aufgenommen wurde. 1441 verpfändete derselbe Tomas sein Haus in Soest als Sicherheit für einen Kredit. Dieser Zeitrahmen deckt sich genau mit der Entstehungszeit der Orgel, denn das Holz der heute noch verwendeten, sogenannten Windlade stammt von Bäumen, die 1410 und 1416 gefällt wurden. Die übliche Holzlagerzeit von 15 Jahren legt nahe, dass mit dem Bau um 1430 begonnen wurde. "Es war üblich, dass die Orgelbauer in die Stadt zogen, in der sie eine neue Orgel bauten, denn die Errichtung eines solchen großen Instruments dauerte Jahre", so Hannalore Reuter.
Fündig wurde sie bei den Recherchen zu ihrem neuen Buch "Historische Orgeln in Soest". Das Buch nimmt die gesamte Soester Orgellandschaft in den Blick. Dargestellt werden die Geschicke der Orgeln in den mittelalterlichen Kirchen und Klöstern und im Lehrerseminar, das auch die Organisten ausbildete. Darüber hinaus enthält es neue Daten zu den Biografien der Orgelbauer, Angaben zu deren Bauten und ihrer Prospektgestaltung sowie Zeugnisse zur Ikonografie der Musikinstrumente in den Kirchen von Soest.
Das Buch ist als Festeinband im Ardey-Verlag Münster unter der ISBN 978-3-87023-299-3 erschienen, es hat 192 Seiten und kostet 39 Euro.
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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