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23.06.09 | Soziales Integrationsfachdienste haben 1.200 Menschen mit Behinderung Arbeit vermittelt
LWL stellt 7,9 Millionen Euro bereit
Ebenso positiv sei, dass es den Integrationsfachdiensten (IFD) gelungen sei, über 70 Prozent von 2.213 gefährdeten Arbeitsverhältnissen durch intensive Beratung und Betreuung zu erhalten, hieß es in Münster. Die IFD in Westfalen-Lippe arbeiten im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), von Rehabilitationsträgern und der Agentur für Arbeit.
Vor allem die Bemühungen Menschen mit Behinderung beim Übergang von den Förderschulen und den Werkstätten für Menschen mit Behinderung auf den ersten Arbeitsmarkt zu helfen, würden verstärkt fortgeführt. Deshalb sei bei den Integrationsfachdiensten noch für dieses Jahr eine Personalaufstockung geplant, so Münning weiter. Für die Aufwendungen bei der Beauftragung der Integrationsfachdienste hat der LWL für das Jahr 2010 insgesamt 7,9 Millionen Euro eingeplant.
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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