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19.11.08 | Soziales LWL spendet Hilfsmittel für Kriegs- und Krisengebiete

Friedensdorf Oberhausen hat orthopädische Hilfen erhalten

Maike Hübner vom LWL-Versorgungsamt hat die orthopädischen Hilfen an Andre Romich und Mario Koenen (v. l.)  vom Friedensdorf übergeben.<br>Foto: LWL<br />

Maike Hübner vom LWL-Versorgungsamt hat die orthopädischen Hilfen an Andre Romich und Mario Koenen (v. l.) vom Friedensdorf übergeben.
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Münster/Oberhausen (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) engagiert sich in humanitären Belangen auch über seine westfälischen Verbandsgrenzen hinaus: Das LWL-Versorgungsamt zieht nicht mehr benötigte Hilfsmittel, die im Inland nicht wieder eingesetzt werden können, von behinderten Personen ein und stellt sie humanitären Einrichtungen zur Verfügung. Bereits in der Vergangenheit sind so dringend benötigte Hilfsmittel weltweit in die Krisengebiete gelangt ¿ zuletzt im Rahmen einer Spende im Januar diesen Jahres.

Rechtzeitig zu Beginn der kalten Jahreszeit hat jetzt Maike Hübner, die im LWL-Versorgungsamt für die orthopädische Versorgung zuständig ist, dem Friedensdorf international in Oberhausen eine weitere Hilfsmittelspende übergeben: unter anderem 13 Beinprothesen, etwa 250 Paar Handschuhe, 150 Paar Wollstrümpfe zum Schutz von Beinstümpfen, 300 Nylon-Schutzstrümpfe, Unterarmgehstützen und Achselkrücken hat der LWL dem karitativen Zweck zur Verfügung gestellt.

Die Hilfsmittel werden im Friedensdorf nach Produktgruppen sortiert und auf Anforderung aus den Kriegs- und Krisengebieten gezielt dort hin geliefert.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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