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11.11.08 | Kultur Sternenglanz zur Weihnachtszeit
Neu produziertes Planetariumsprogramm in Münster zu sehen
Panorama von Münster zur Weihnachtszeit.
Foto: Henning, Münster
Viele sogenannte ¿Ganz-Kuppel-Bilder¿ sind in dem neuen Weihnachtsprogramm zu sehen. 360-Grad-Bilder, Laseranimationen und Videos untermalen die Geschichte um den Stern von Bethlehem und das Weihnachtsfest. Bekannte Orte wie der Sachsenhof bei Greven, der als Beispiel für eine frühe Siedlungsstätte dient, werden ebenso gezeigt wie die Stadt Münster im weihnachtlichen Panorama als Ausgangsort der Geschichte. Mit einem Blick an den winterlichen Sternenhimmel über den Dächern von Münster beginnt die Veranstaltung.
Das Programm berichtet über auffällige Sterne und Sternbilder, die in der Weihnachtszeit zu sehen sind. Besonders geht es um den ¿Stern von Bethlehem¿. Was war es für ein Stern, den die Heiligen Drei Könige damals sahen und der ihnen den Weg nach Bethlehem wies? Dieser Stern ist als weihnachtliches Symbol überall wiederzufinden - als Baumschmuck und als Festbeleuchtung, bei Bastelarbeiten, in der Weihnachtsbäckerei oder auf Weihnachtsmärkten. Viele Zeichnungen und Gemälde zeigen den Stern von Bethlehem als einen Stern mit einem Schweif ¿ einen Kometen. War es so ein Komet, den die Weisen Männer damals sahen? Astronomisch betrachtet ist das gut möglich, denn Kometen sind Wanderer im All. Sie tauchen ohne Ankündigung auf, stehen eine Zeit lang hell und auffällig am Himmel, aber recht bald verschwinden sie auch wieder. Das Programm versucht, das Geheimnis zu lüften.
Auch der Sternenhimmel zur Zeit von Christi Geburt erstrahlt an der Kuppel des LWL-Planetariums. Die Besucher ¿reisen¿ ins Palästina im Jahr 7 vor der Zeitrechnung und schauen nachts in den Himmel.
Zwei Planeten fallen ins Auge: Jupiter und Saturn. Sie stehen sehr dicht beieinander und bewegen sich scheinbar seltsam hin und her. Sie begegnen sich, überholen sich, trennen sich und kehren sogar um. Dieses Phänomen ist heute wissenschaftlich erklärbar und wird im Planetarium für die Zuschauer verständlich vorgeführt und sichtbar gemacht. Ein Blick auf Herkunft und Traditionen des Weihnachtsfestes rundet das Programm ab.
Das Planetariumsprogramm ¿Sternenglanz zur Weihnachtszeit¿ ist dienstags um 9.30 Uhr (in den Weihnachtsferien am 23. und am 30.12. um 10.30 Uhr), mittwochs und samstags um 15 Uhr, donnerstags um 10.30 Uhr und sonn- und feiertags um 17 Uhr zu sehen. Eintritt ins Planetarium: Kinder 2 Euro, Erwachsene 4 Euro, Familien 9 Euro. Weitere Informationen unter Telefon 0251 591-05 oder http://www.lwl-planetarium-muenster.de .
Weihnachtlich geht es ab dem 15. November im Zeiss-Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde zu.
Foto: LWL/Oblonczyk.
Das Innere des St. Paulus-Doms zu Münster ist als sogenanntes ¿Ganz-Kuppel-Bild¿ im neuen Weihnachtsprogramm zu sehen.
Foto: LWL/Oblonczyk.
Für Kinder ab 8 Jahre und Erwachsene gleichermaßen ist das in Münster produzierte Weihnachtsprogramm geeignet.
Foto: LWL/Clement.
Pressekontakt
Bianca Fialla, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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