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31.10.08 | Kultur LWL erhöht Präsenz im Erbdrostenhof

Barockdenkmal ist neue Heimat des LWL-Museumsamtes für Westfalen

Dr. Helmut Knirim (r.) empfing Dr. Wolfgang Kirsch und Barbara Rüschoff-Thale im neuen Domizil des LWL-Museumsamtes.<br>Foto: LWL<br />

Dr. Helmut Knirim (r.) empfing Dr. Wolfgang Kirsch und Barbara Rüschoff-Thale im neuen Domizil des LWL-Museumsamtes.
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Münster (lwl). Zwei Jahre nach dem Auszug der LWL-Denkmalpfleger sitzt wieder ein Kulturdienst des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im Erbdrostenhof in Münster: 14 Mitarbeiter des LWL-Museumsamtes für Westfalen haben die Räume im rechten Flügel des barocken Meisterwerkes von Architekt Johann Conrad Schlaun bezogen.

Als kommunaler Dienstleister für die Museen, Gedenkstätten und Heimatstuben in Westfalen-Lippe fördert das LWL-Museumsamt die Entwicklung der musealen Einrichtungen. ¿Der LWL erbringt flächendeckend wesentliche Leistungen für die Kultur in der Region¿, sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch bei seinem Besuch mit LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale am Freitag (31.10.). Der Einzug der Kulturdienststelle in das Barockdenkmal zeige, welche Bedeutung der Kommunalverband seinen kulturellen Aufgaben beimisst.

Das LWL-Museumsamt betreut 500 Museen und Sammlungen in Westfalen-Lippe. Partner sind neben den Museen und ihren Trägern die Gemeinden, Städte, Kreise und Heimatvereine im Verbandsgebiet. Außer dem LWL-Kulturdienst sitzen auch die Literatur- und die Historische Kommission für Westfalen im Erbdrostenhof. Der Landschaftsverband stellte das zerstörte Gebäude nach dem Zweiten Weltkrieg anhand alter Pläne originalgetreu wieder her.

Der Erbdrostenhof beherbergte jahrzehntelang das LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen. Aufgrund der stetig steigenden Mitarbeiterzahl wurde die Denkmalpflege bis 2006 vollständig ausgelagert. Einen Großteil der Kulturdienststellen führte der LWL in seinem Landeshaus und den umliegenden Gebäuden zusammen.

Pressekontakt

Martin Holzhause, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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