Hier: PresseMitteilungs-Detailseite
10.11.08 | Kultur Gestiefelt und verkatert
Literarische Streifzüge durch die Katzen-Ausstellung
Beate Reker streift in ¿Gestiefelt und verkatert¿ durch die Katzenausstellung im LWL-Museum für Naturkunde.
Foto: LWL/Thomas.
Der abendlicher Streifzug (am 12.12., 16.1., 13.2., 13.3., Beginn jeweils 19 Uhr) führt auf den Spuren der Katzen durch die Welt der Literatur und gewährt überraschende Einblicke in das vielschichtige Verhältnis zwischen Katze und Mensch. Prominente Kater kommen ebenso zu Wort wie ausgewiesene Katzenliebhaber:
Kater Murr und sein gestiefelter Kollege blinzeln aus ihren Katzenaugen auf die Welt des Homo Sapiens. Von Baudelaire bis Tucholsky, von Heine bis Ringelnatz reichen die Annäherungsversuche an das gleichzeitig unergründliche wie faszinierende Universum der nie ganz gezähmten Hauskatze.
Die Ergebnisse der menschlichen Wissenschaft und der Geschmack von Mäusen und Nachtigallen, die Sprache von Hunden und das Verhalten der Frauen erscheinen so in ganz neuen Zusammenhängen. Der Begründer des münsterischen Zoos und des Naturkundemuseums, Professor Landois, wird als stadtbekanntester Katzenhasser verständlicherweise - fast - nicht zu Wort kommen, und von nächtlicher Katzenmusik bleiben die Zuhörer an diesem Abend auch verschont; aber sie werden erleben, wozu so ein nächtliches Konzert einen gepeinigten Hausherrn treiben kann.
Den großen und wilderen Verwandten der Stubentiger begegnen die Zuhörer an diesem Abend ebenfalls. Im Dschungel stoßen sie auf Rilkes berühmten Panther, wundern sich über Hagenbecks gepökelten Löwen, und in der Raubtiermanege wird Schillers "Handschuh" gefunden.
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 40 Personen begrenzt. Tickets sind zum Preis von 8 Euro im Vorverkauf und 10 Euro an der Abendkasse erhältlich. Vorverkauf: Montags ¿ samstags bei Münster Information (Telefon 0251 492-2714) und dienstags bis sonntags im LWL-Museum für Naturkunde (Telefon 0251 591-6050).
Die Premiere der literarischen Führung durch die Katzenausstellung findet am kommenden Freitag im LWL-Museum für Naturkunde statt.
Foto: LWL/Thomas.
Pressekontakt
Bianca Fialla, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
Zu allen Pressemitteilungen des LWL Zu allen Pressemitteilungen dieser LWL-Einrichtung