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12.09.08 | Kultur Kann denn Kino Schule sein?
Fachtagung zum Thema Film im Unterricht
Kann denn Kino Schule sein? Dieser Frage geht die Fachtagung in Hamm nach.
Foto: LWL/Mahlstedt
¿Eine gute Schule vermittelt nicht nur Zahlen und Fakten, sondern macht Kinder auch mit Kultur vertraut, mit Musik, Malerei, Tanz, Theater und mit Film¿, so Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen.
Aber ist das Unterricht, wenn man sich Filme anschaut oder selbst einen Film dreht?
Ja, sagt die Kultusministerkonferenz. Gerade wegen des hohen Medienkonsums von Kindern und Jugendlichen soll die Schule dabei helfen, Qualität von Schund zu unterscheiden, viele gute Kinder-filme genauso zu kennen wie viele gute Bücher. Wie viel Arbeit und künstlerische Leistung für einen guten Film notwendig sind, erkennt man am besten, wenn man selbst einmal einen Film gedreht hat.
Fachvorträge und Workshops mit vielen Praxisbeispielen gehen den Fragen nach, mit welchen Methoden ein Kinobesuch mit Kindern aufbereitet werden kann, wie man Verfilmungen von Kinderliteratur im Unterricht nutzen kann, wie man einen Film mit Kindern dreht und wo man geeignete Materialen findet. Höhepunkt der Veranstaltung wird der Auftritt des Geräuschemachers Peter Klinkenberg sein, der einen Einblick in die Techniken seines Filmberufes gibt.
Die Fachtagung findet statt im Medienzentrum Hamm, Stadthausstraße 3, 59065 Hamm, Anmeldungen unter Tel. 02381-175082/84. Das genaues Programm finden Interessierte unter http://www.filmundschule.nrw.de
Hintergrund:
FILM+SCHULE NRW ist eine Initiative des Schulministeriums und des LWL-Medienzentrums für Westfalen zur Förderung der kulturellen Filmbildung in der Schule.
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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