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21.08.08 | Psychiatrie 10 Jahre Tagesklinik Sucht der LWL-Klinik Münster
Das intensive und vielseitige Behandlungsangebot in der Sucht-Tagesklinik der LWL-Klinik Münster umfasst das therapeutische Team Ärzte und Psychologen, Gesundheits- und Krankenpfleger, Kunst- und Ergotherapeuten sowie Physiotherapeuten. Hier ein Teil des multiprofessionellen Teams mit Oberarzt Dr. Thomas Wefelmeyer (Mitte).
Eine Tagesklinik kann eine gute und erfolgreiche Alternative zu einer vollstationären oder ambulanten Therapie sein. Sie kann auch den Übergang zwischen Klinik und zuhause erleichtern. Patienten können sich hier mit ihrer Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit auseinander setzen und motiviert werden zu weiter gehenden Behandlungs- und Rehabilitationsmaßnahmen. Depressionen und Angsterkrankungen, die neben einer Suchtproblematik auftreten, werden ebenfalls behandelt.
Die Tagesklinik hat montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr geöffnet und bietet in dieser Zeit ein intensives und vielfältiges Behandlungsangebot, das psycho-, sozio- und pharmakotherapeutische Maßnahmen beinhaltet. Nach 16 Uhr und an den Wochenenden kehren die Patienten in ihr vertrautes soziales Umfeld zurück. Soziale Kontakte können so ohne Unterbrechung aufrecht erhalten werden. Das sind wesentliche Vorteile einer tagesklinischen Behandlung.
Der Stundenplan ist abwechslungsreich und beginnt mit einem gemeinsam zubereiteten Frühstück. Es folgen die gemeinsame Morgenrunde, ärztliche Visiten, psychoedukative Gruppen, Gruppen- und Einzelpsychotherapie. An drei Tagen stehen Kunst- und Kreativtherapie auf dem Programm. Vor dem gemeinsamen Mittagessen werden regelmäßig Akupunktur und Entspannungstraining angeboten. Physiotherapie, Sport und Bewegungstherapie gehören ebenfalls zum therapeutischen Angebot und dazu gehören können auch Familien- und Paargespräch, die Freizeitplanung oder zum Beispiel das Training lebenspraktischer Fertigkeiten.
Bei einem so intensiven und vielseitigen Behandlungsangebot umfasst das therapeutische Team Ärzte und Psychologen, Sozialarbeiter, Gesundheits- und Krankenpfleger, Kunst- und Ergotherapeuten sowie Physiotherapeuten.
Der Stundenplan in der Tagesklinik ist abwechslungsreich und intensiv.
Fotos: LWL
Pressekontakt
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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