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29.04.08 | Kultur Neue Sterne ¿ haufenweise

Vortrag im LWL-Planetarium

Der Orion-Nebel ist der nächstgelegene Geburtsort von Sternen. Foto: NASA

Der Orion-Nebel ist der nächstgelegene Geburtsort von Sternen. Foto: NASA
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Münster (lwl). ¿Haufenweise¿ Sterne waren schon von jeher im Planetarium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster zu sehen. Jetzt beschäftigt sich ein Vortrag am Dienstag (6. Mai) mit diesem Thema: Um 19.30 Uhr spricht Prof. Dr. Susanne Hüttemeister von der Ruhr-Universität Bochum/Planetarium Bochum über die Entstehung von Sternen.

Neue Sterne bilden sich noch heute, tief in dichten Gas- und Staubwolken verborgen. Meist wird nicht nur ein Stern geboren, sondern gleich ein ganzer Sternhaufen. Beispiele finden sich in der Nachbarschaft in der Milchstraße: Den Orion-Nebel etwa kann man am dunklen Himmel mit dem bloßen Auge erkennen. Aber auch in anderen Galaxien fallen die Regionen der Sternentstehung besonders auf, vor allem dann, wenn zwei Milchstraßen zusammenstoßen und dadurch ein kosmisches Feuerwerk auslösen. Allerdings ist der Höhepunkt schon überschritten: Früher entstanden im Kosmos viel mehr Sterne als heute. Geht das Universum also dunklen Zeiten entgegen?

Der Vortrag stellt das astronomische Thema allgemeinverständlich dar und ist für interessierte Besucher ab zwölf Jahren geeignet. Eintrittskarten: Erwachsene 4 Euro und Kinder 2 Euro. Erhältlich im LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, 48161 Münster. Weitere Informationen unter Telefon 0251-591 05.

Pressekontakt

Bianca Fialla, LWL-Naturkundemuseum, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

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