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15.02.08 | Kultur Abschied und Begrüßung:

Stabwechsel beim LWL-Archivamt

Foto: LWL

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Münster (lwl). Der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Wolfgang Kirsch (links), hat am Freitag (15.2.) den scheidenden Leiter des LWL-Archivamtes, Prof. Dr. Norbert Reimann (Mitte), verabschiedet und seinen Nachfolger Dr. Marcus Stumpf begrüßt.

Der LWL-Direktor würdigte Reimanns Verdienste in den 21 Jahren an der Spitze des Amtes. Er habe sich zum Beispiel in der Aus- und Fortbildung verdient gemacht, aber auch die elektronische Datenverarbeitung und neue Methoden zum Erhalt von Archivalien vorangetrieben.

Reimanns Nachfolger Dr. Marcus Stumpf war bisher stellvertretender Leiter des Technischen Zentrums im Landesarchiv Nordhein-Westfalen in Münster. Nach Studium in Mainz, Aachen und Bonn promovierte Stumpf 1998 in München mit einer kritischen Edition der Bamberger Heiligenvita Kaiser Heinrichs II.

Das LWL-Archivamt für Westfalen, 1927 gegründet als Archivberatungsstelle der Provinz Westfalen, hat als Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit 30 Beschäftigten zur Aufgabe, die Archive nichtstaatlicher Träger, also die kommunalen, kirchlichen und privaten Archive in Westfalen-Lippe, fachlich und technisch zu beraten und zu unterstützen.
Darüber hinaus beherbergt das LWL-Archivamt das eigene Archiv des Landschaftsverbandes und das Archivdepot der Vereinigten Westfälischen Adelsarchive.

Pressekontakt

Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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