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27.06.08 | Psychiatrie LWL-Direktor in Hamm: Kinder- und Jugendpsychiatrie braucht mehr Betten
Bedarf an stationären Behandlungsangeboten steigt - Entscheidung steht aus
Zum Informationsbesuch in der kinder- und jugendpsychiatrischen LWL-Klinik Hamm: LWL-Krankenhausdezernentin Helga Schuhmann-Wessolek, LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch, Kaufmännischer Direktor Peter Eltrop, Pflegedirektorin Sibylle Strümpfler, stellv. Ärztlicher Direktor Dr. Frank Bergmann und Detlef Kaczynski, Vorsitzender des örtlichen Personalrats (v.l.).
Foto: LWL
In der LWL-Klinik Hamm schlage sich dies in einer mehr als einhundertprozentigen Auslastung des stationären Bereichs sowie in Wartelisten für junge Patienten nieder. Allerdings habe das zuständige Düsseldorfer Gesundheitsministerium noch keine Entscheidung über die geplante Aufstockung getroffen, hieß es. Die LWL-Klinik gewährleistet die kinder- und jugendpsychiatrische Pflichtversorgung für die Stadt Hamm sowie die Kreise Soest, Unna, Warendorf und Gütersloh. Dazu gehören auch vier Tageskliniken (¿Kliniken ohne Bett¿) mit je zwölf Plätzen in Hamm, Rheda-Wiedenbrück, Soest und Bergkamen.
Weiteres Thema beim Besuch des LWL-Direktors war unter anderem das noch laufende Besetzungsverfahren für den seit dem Frühjahr vakanten Posten des Ärztlichen Direktors in Hamm. Die Position sei zukünftig verbunden mit einer Professur für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Ruhr-Universität Bochum. Mit einer Personalentscheidung sei voraussichtlich im Spätherbst zu rechnen, hieß es nach dem Treffen.
Pressekontakt
Karl G. Donath, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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