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24.05.05 | Der LWL ¿Eine Kurbelwelle wird geschmiedet¿ - Das Westfälische Industriemuseum Henrichshütte zeigt bisher unveröffentlichtes Filmmaterial

Aus 200 Tonnen schweren Rohstahlblöcken entstanden in der Henrichshütten-Schmiede schwere Kurbelwellen für Schiffsdieselmotoren wie diese 9-Zylinder-Schiffskurbelwelle mit 17 Metern Länge und 122 Tonnen Gewicht.<br>Foto: Ruhrstahl AG</br>

Aus 200 Tonnen schweren Rohstahlblöcken entstanden in der Henrichshütten-Schmiede schwere Kurbelwellen für Schiffsdieselmotoren wie diese 9-Zylinder-Schiffskurbelwelle mit 17 Metern Länge und 122 Tonnen Gewicht.
Foto: Ruhrstahl AG

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Hattingen (lwl). Ende letzten Jahres schloss die Schmiede der Vereinigten Schmiedewerke GmbH (VSG) als letzter ehemaliger Betrieb der Henrichshütte Hattingen ihre Pforten. Am Freitag, 27. Mai, um 20 Uhr lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in sein Industriemuseum in Hattingen ein, um noch einmal filmisch das Schmieden einer VSG-Kurbelwelle zu verfolgen. Die Historikerin Simona Krause führt durch das 30-minütige bisher unbearbeitete Filmmaterial, das das Westfälische Landesmedienzentrum des LWL 1998 gedreht hat.

Kurbelwellen haben die Schmiede der Henrichshütte in der Nachkriegszeit bekannt gemacht. 1998 verfolgte ein Filmteam des LWL-Landesmedienzentrums die Entstehung einer Kurbelwelle vom glühenden Block bis zum geschmiedeten Werkstück. Das Filmmaterial wird nun erstmalig gezeigt, in seiner ungekürzten und unbearbeiteten Form. Mit Hilfe ehemaliger Schmiede-Mitarbeiter der VSG-Henrichshütte erstellte Simona Krause einen ersten Kommentar zum Filmmaterial.

Der Film-Vortrag findet um 20 Uhr im alten Foyer des LWL-Industriemuseum statt und ist kostenlos. Im Vorfeld startet um 19 Uhr vom Foyer aus eine Führung über das Museumsgelände (Erwachsene 3,50 ¿, Kinder 2,00 ¿).

Pressekontakt

Anja Kuhn, Tel. 0231 6961-139 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235

presse@lwl.org

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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