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04.04.05 | Der LWL "Vom Ende zum Anfang -1945 im Film¿: LWL und ¿Linse¿ zeigen Filmreihe im Cinema
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Das Jahr 1945 zerfällt grob betrachtet in drei unterschiedliche Zeitabschnitte, denen die Auswahl und Zuordnung der Filme folgt: Zunächst die Phase des letzten Kampfes. Exemplarisch stehen dafür die Filme ¿Kolberg¿, ¿Die Brücke¿ und ¿Ich war 19¿.
Die zweite Phase des Jahres 1945 lässt sich mit dem Schlagwort der ¿Stunde Null¿ umschreiben: Dem Film ¿Stunde Null¿ von Edgar Reitz gelingt es, die Atmosphäre und Probleme dieser Zeit plastisch zu vergegenwärtigen. Historisches Filmmaterial aus amerikanischen und britischen Archiven vom Einmarsch in Westfalen sowie deutsche Amateurfilme aus der Region laufen im Cinema unter dem Titel ¿Trümmer und Träume¿ als Collage. Resnais' ¿Nacht und Nebel¿ führt vor Augen, was die Deutschen während der NS-Zeit nicht wahrgenommen haben und nicht wahrhaben wollten: den Holocaust an den europäischen Juden. Das Besondere an dem Film: Er ist in einer westdeutschen und ostdeutschen Version zu sehen.
Die dritte Phase des Jahres 1945 bildete die langsame Rückkehr des Alltags und der Aufbau erster zarter demokratischer Strukturen. Die Spielfilme ¿Deutschland im Jahre Null¿ und ¿Berliner Ballade¿ erzählen die Geschichten der Menschen aus dieser Zeit.
Cinema · Warendorfer Str. 45-47 · 48145 Münster · Tel. 30.300 · https://www.cinema-muenster.de
Folgende Filme werden gezeigt:
· Do 7. April · 18:00 Uhr : Deutschland im Jahre Null
GERMANIA, ANNO ZERO · I/D 1947/48 · Regie: Roberto Rossellini
Mit einer Einführung durch den Filmhistoriker Dr. Hans Gerhold
· Do 21. April · 18:00 Uhr: Kolberg
D 1943-45 · Regie: Veit Harlan ·
Mit einleitendem Referat von Filmhistoriker Dr. Gerd Albrecht und anschließender Diskussion.
· Do 5. Mai· 18:00 Uhr Berliner Ballade
D 1948 · Regie: Robert A. Stemmle ·
Mit einer Einführung durch den Filmhistoriker Dr. Hans Gerhold
· Do 2. Juni · 18:00 Uhr: Die Brücke
D 1959 - Regie: Bernhard Wicki ·
Mit einer Einführung durch Robert Gücker (Landesmedienzentrum)
· Do 9. Juni · 18:00 Uhr: Stunde Null
D 1976/77 · Regie: Edgar Reitz
Mit einer Einführung durch den Filmhistoriker Hans Gerhold
· Do 23. Juni · 18:00 Uhr: Nacht und Nebel (ost- und westdeutsche Version)
NUIT ET BROUILLARD · Frankreich 1955 · Regie: Alain Resnais ·
Mit einer Einführung durch den Filmhistoriker Jörg Frieß
· Do 7. Juli · 18:00 Uhr : Ich war 19
DDR 1968 · Regie: Konrad Wolf ·
Mit einer Einführung durch den Drehbuchautor des Films: Wolfgang Kohlhaase
· Do 28. Juli · 18:00 Uhr: Trümmer und Träume - Westfalen 1945.
Amateurfilme aus Westfalen 1945
Mit einer Einführung durch Robert Gücker, Volker Pade und Dr. Markus Köster (Landesmedienzentrum)
Pressekontakt
Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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