Zugehörige Medien
Foto: LWL / Hanna Neander
Hinweis für alle Seiten (incl. »Fehler melden«)
02.10.2026
2028 zeigt das LWL-Museum für Kunst und Kultur eine Ausstellung zum Thema Licht. Otto Piene, Silberne Frequenz, 1970/2014. Foto: LWL / Hanna Neander
Münster (lwl). Das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster will 2028 eine Ausstellung zum Thema Licht zeigen. "Vom Licht in der Kunst zur Lichtkunst" soll vom 19. Mai bis zum 24. September übernächsten Jahres laufen. "Licht ist ein zentrales Element in der Kunst. Die Ausstellung soll die Entwicklung der Kunstform und ihre Bedeutung vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart beleuchten", so die Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, vor dem LWL-Kulturausschuss in Detmold. Der Ausschuss stimmte dem Vorschlag zu, endgültig entscheiden muss der Landschaftsausschuss am 5. Oktober.
Seit der Renaissance im 15. und 16. Jahrhundert bekommt Licht in der Malerei eine neue Bedeutung: Lichtquellen wie Kerzen oder das Sonnenlicht werden gezeigt und deren Schatten in Werken gemalt. Hierdurch wirken die dargestellten Figuren und Objekte nun dreidimensionaler.
Im späten 19. und 20. Jahrhundert entwickelt sich das Licht dann zunehmend zu einem eigenständigen Medium in der Kunst - die Gattung der "Lichtkunst" entsteht. Hierbei nutzen Künstler:innen Licht als Mittel zur Darstellung und als Material selbst.
Spätestens seit dem 20. und 21. Jahrhundert ist Licht als ein zentraler Bestandteil der Kunst angesehen. Lampen, Neonröhren, Projektoren und andere künstliche Lichtquellen werden genutzt, um Räume oder Objekte umzugestalten Lichtkunst bildet einen wichtigen Schwerpunkt in der Sammlung des LWL-Museums für Kunst und Kultur. Dies zeigt sich unter anderem an der "Silbernen Frequenz" des Lichtkünstlers Otto Piene, die an der Außenfassade des Museums zu sehen ist.
In der Sammlung des LWL-Museums befinden sich zahlreiche Bezugspunkte zum Thema Licht in der Kunst und Lichtkunst: Bedeutende Kunstwerke von Otto Piene, Joseph Beuys, Pierre Soulages, Lothar Baumgarten, Carl Gustav Carus, Pieter Claesz, August Macke und Christian Rohlfs werden daher in die Ausstellung einbezogen und treten in Dialog zu herausragenden Kunstwerken von Caravaggio, Georges de La Tour, Wolfgang Heimbach, Claude Lorrain, Gerrit van Honthorst, Olafur Eliasson, Alfredo Jaar, Jenny Holzer, James Turrell, Mario Merz, Janet Cardiff, Brigitte Kowanz oder Bruce Nauman.
Die Ausstellung soll sowohl im Inneren des Museums als auch in dessen Außenraum stattfinden und durch Lichtperformances, Tanztheater oder Konzerte zum Thema Licht ergänzt werden.
Link zur Vorlage: https://allris.lwl.org/public/vo020?VOLFDNR=1004755&refresh=false&TOLFDNR=1018255
Schlagworte:
Kultur, LWL-Museum für Kunst und Kultur
Kontakt:
LWL-Pressestelle
0251 591 235
presse@lwl.org
Frank Tafertshofer
Leiter
0251 591-235 (7 bis 23 Uhr)
presse@lwl.org
Thorsten Fechtner
Pressereferent (stellv. Leiter)
0251 591-235 (7 bis 23 Uhr)
thorsten.fechtner@lwl.org
Markus Fischer
Pressereferent
0251 591-235 (7 bis 23 Uhr)
presse@lwl.org
Letzte Aktualisierung:
Updaten sie ihren Browser um diese Webseite richtig betrachten zu können.